Mercedes-Benz-Motor

M256

Der Mercedes-Benz M256 ist ein I6-Motor mit DOHC-Ventilsteuerung und Benzinbetrieb.

Jahre
2019–present
Bauform
I6
Kraftstoff
Benzin
Höchstleistung
449 PS

Zwanzig Jahre, nachdem Stuttgart den Reihensechser aufgegeben hatte, baute es einen ohne jede Riemen.

Der M104 schloss die Reihe der Mercedes-Benz-Benzinsechser, danach kam nur noch der V6 — weil ein V besser hinter der Stirnwand unterkommt. Der M256 von 2017 kehrte das um mit einem Argument, das vorher niemand vorbringen konnte: Elektrifizierung. Entfernt man den Nebenaggregateantrieb von der Motorfront, ist die Länge kein Problem mehr. Deshalb gibt es keinen Riemen mehr am Motor. Ein 48-Volt-System treibt die Kühlmittelpumpe, den Kältemittelverdichter und einen integrierten Starter-Generator zwischen Motor und Getriebe an — bis zu 16 kW und 250 N·m, mit Rekuperation im Schub.

Unter der Elektrik ist er im besten Sinne konventionell: 500 cm³ pro Zylinder, dasselbe Modul wie bei Vierzylinder- und V8-Familien; NANOSLIDE-Lichtbogenspritzbohrungen statt Gusseisenlaufbuchsen; CAMTRONIC-Zweistufenhub auf der Einlassseite mit 70° Nockenwellenverstellbereich für Atkinson-Steuerzeiten bei Teillast; eine zirkoniumlegierte Aluminiumkopf; 120 bar ausgelegter Spitzendruck im Zylinder. Das Lag fällt einem BorgWarner-Elektrokompressor zum Opfer, der auf denselben 48 Volt bis 70.000 U/min dreht. AMG nahm die stärkste Version für seine 53er-Modelle, und Aston Martin kaufte den Motor für den DBX Straight-Six.

Versionen.

Alle Werksversionen des M256.

VersionHubraumBohrung × HubVerdichtungLeistungDrehmoment
256.8302,999 cc 83 × 92.4 mm 10.5330 kW (443 hp; 449 PS) bei 5,800 U/min560 N·m (413 lb·ft) bei 2,200 U/min
256.9302,999 cc 83 × 92.4 mm 10.5320 kW (429 hp; 435 PS) bei 6,100 U/min770 N·m (568 lb·ft) bei 1,800 U/min

Einsatz.

Jedes Modell mit dem M256.

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