Mercedes-Benz-Motor

OM602

Der Mercedes-Benz OM602 ist ein I5-Dieselmotor-Kolbenmotor.

Jahre
1984–2002
Bauform
I5
Kraftstoff
Diesel
Höchstleistung
84 PS

2002 in Stuttgart ausgelaufen — und fünf Jahre später noch auf einer koreanischen Linie.

Der OM602 löste den OM617 als Fünfzylinder der Baureihe ab und kam im April 1985 im W201 190 D 2.5 und W124 250 D mit Gusseisblock, Aluminiumkopf, Kettenantrieb und hydraulischen Stößeln wie seine Vier- und Sechszylinder-Geschwister. Im Januar 1987 folgte eine Turboversion mit 122 PS im 190 D 2.5 Turbo — für Selbstzündungsverhältnisse damals eine wirklich flotte Kompaktlimousine. Spätere 2,9-Liter-Versionen verzichteten ganz auf die Vorkammer zugunsten direkter Einspritzung mit elektronisch geregelter Verteilerpumpe — die Form, die in den ersten Sprinter kam.

Die zweite Karriere begann am 26. Februar 1991, als Mercedes-Benz eine zehnjährige Kooperation mit SsangYong in Seoul ankündigte. Die Koreaner bauten den Motor als OM662-Familie und setzten ihn in Musso, Korando, Istana und den ersten Rexton ein, teils bis 2007. Daheim leistete er Schwerstarbeit: T1- und Vario-Transporter, 290 GD und G 290 Geländewagen sowie W210 E 290 Turbodiesel mit 129 PS. Wie schon der OM617 sind Einzelexemplare über eine Million Kilometer gelaufen.

Versionen.

Alle Werksversionen des OM602.

VersionHubraumBohrung × HubVerdichtungLeistungDrehmoment
602.9302,497 cc 87 × 84 mm 2262 kW (83 hp; 84 PS) bei 4,600 U/min154 N·m (114 lb·ft) bei 2,200 U/min

Einsatz.

Jedes Modell mit dem OM602.

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