Mercedes-Benz-Motor

M104

Der Mercedes-Benz M104 ist ein I6-Ottomotor mit DOHC-Ventilsteuerung.

Jahre
1988–2002
Bauform
I6
Kraftstoff
Benzin
Höchstleistung
231 PS

Endlich vier Ventile pro Zylinder — und bei AMG eine Diesel-Kurbelwelle.

Der M104 kam 1989 über dem M103 statt an seine Stelle: zwei obenliegende Nockenwellen, 24 Ventile, variable Einlasssteuerung, zylinderspezifische Zündzeitpunktverstellung und Düsen, die Öl auf die Unterseite der Kolben sprühten, zuerst im 300 E-24, 300 CE-24 und im 300 SL-24. Ab 1992 übernahm er die gesamte Baureihe — einen 2,8-Liter als Ersatz für die Ein-Nockenwellen-Sechser und einen 3,2-Liter statt des 3,0-Liters, damit dieselbe Leistung bei niedrigeren Drehzahlen in S 320, E 320, SL 320 und G 320 ankam.

AMG trieb es weiter. Der 3,4 von 1990 war ein aufgebohrter und gehobener Dreiliter; der 3,6 hinter C 36 und E 36 AMG öffnete den 2,8-Liter-Block um 2,1 mm und nutzte eine stark überarbeitete Kurbelwelle aus dem 3,5-Liter-OM 603-Diesel für 18,9 mm mehr Hub, gut für 280 PS. Ein M104 war gar kein M104: Für einen kompakten Sechser in der V-Klasse kaufte Mercedes-Benz halbfertige Volkswagen-VR6 und bezeichnete sie als M104.900. Der M112-V6 begann 1997, die Familie abzulösen.

Versionen.

Alle Werksversionen des M104.

VersionHubraumBohrung × HubVerdichtungLeistungDrehmoment
104.9812,960 cc 88.5 × 80.2 mm 10170 kW (228 hp; 231 PS) bei 6,300 U/min272 N·m (201 lb·ft) bei 4,600 U/min
104.9432,799 cc 89.9 × 73.5 mm 10142 kW (190 hp; 193 PS) bei 5,500 U/min270 N·m (199 lb·ft) bei 3,750 U/min
104.9913,199 cc 89.9 × 84 mm 10170 kW (228 hp; 231 PS) bei 5,600 U/min315 N·m (232 lb·ft) bei 3,750 U/min

Einsatz.

Jedes Modell mit dem M104.

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