Mercedes-Benz-Motor
M189
Der Mercedes-Benz M189 ist ein I6-Ottomotor mit SOHC-Ventilsteuerung.
- Jahre
- 1958–1967
- Bauform
- I6
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 162 PS
Der letzte Motor des Adenauer — und der erste Mercedes-Benz in Leichtmetall.
Der 300 d von 1957 brachte die erste intermittierende Ansaugrohreinspritzung in einem Mercedes-Benz-Pkw. Der 300 Sc und der Flügeltürer spritzten Benzin direkt in den Zylinder, verdünnten das Öl und verlangten eine Pumpe für extreme Drücke; Einspritzung in den Ansaugtrakt war einfacher, und mit höherer Verdichtung lieferte sie 160 PS gegenüber 125 des vergasten 300 c. Dreigang-Automatik war Serie, erstmals Klimaanlage in einem Mercedes-Benz-Pkw, und die schwerste Staatslimousine fuhr endlich wie eine schnelle.
1961 wurde der Motor für den W 112 300 SE neu gegossen — Block und Kopf in Leichtmetall, der erste Serienmotor Mercedes-Benz in dieser Bauweise — und sparte rund 40 kg gegenüber den Graugussversionen im 300 SL und Adenauer, entlastete die Vorderachse und minderte Untersteuern. Ab Januar 1964 ersetzte eine sechskolbige Bosch-Einspritzpumpe die Zweikolben-Einheit, die Leistung stieg auf 170 PS. In dieser Form trug er die W 108- und W 109-Limousinen bis 1967, als der M 130 folgte.
Versionen.
Alle Werksversionen des M189.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 189.980 | 2,996 cc | 85 × 88 mm | 8.55 | 119 kW (160 hp; 162 PS) bei 5,300 U/min | 237 N·m (175 lb·ft) bei 4,200 U/min |
| 189.981 | 2,996 cc | 85 × 88 mm | 8.55 | 119 kW (160 hp; 162 PS) bei 5,300 U/min | 237 N·m (175 lb·ft) bei 4,200 U/min |
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M189.