Mercedes-Benz-Motor
M186
Der Mercedes-Benz M186 ist ein I6-Ottomotor mit SOHC-Ventilsteuerung.
- Jahre
- 1952–1957
- Bauform
- I6
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 126 PS
Der Motor, der die junge Bundesrepublik wieder in eine Limousine brachte.
Auf der IAA 1951 gezeigt, war der Mercedes-Benz 300 die erste deutsche Prestige-Limousine der Nachkriegszeit und mit 115 PS eine der schnellsten Serienwagen, die das Land damals bauen konnte. Sein Sechszylinder war weniger Neuentwurf als Überarbeitung: der Vorkriegs-M 159, ein 2,6-Liter mit obenliegenden Ventilen, auf drei Liter vergrößert, die Nockenwelle in den Kopf gehoben und über eine Duplex-Rollenkette angetrieben. Zwei Solex-Fallstromvergaser, 6,4:1 Verdichtung, 155 km/h bei 1.770 kg Leergewicht.
Konrad Adenauer nahm am 8. Dezember 1951 Lieferung und behielt den Typ durch drei Modellpflegen als Dienstwagen — deshalb sagen Deutsche noch Adenauer-Mercedes statt W 186. Der 300 b von März 1954 hob die Verdichtung auf 7,4:1 für 125 PS und bekam einen Bremskraftverstärker — 300 und 300 SL waren die ersten Mercedes-Benz mit einem. Nichts Deutsches konkurrierte ernsthaft: der BMW 502 war kürzer und schwächer, und der 505 als Antwort auf den 300 blieb eine Einzelstudie. Bis zum 600 von 1964 trieben dieser Motor und sein Einspritz-Nachfolger den deutschen Staatswagen schlechthin.
Versionen.
Alle Werksversionen des M186.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 186.920 | 2,996 cc | 85 × 88 mm | 6.4 | 86 kW (115 hp; 117 PS) bei 4,600 U/min | 196 N·m (145 lb·ft) bei 2,500 U/min |
| 186.921 | 2,996 cc | 85 × 88 mm | 7.4 | 93 kW (125 hp; 126 PS) bei 4,500 U/min | 221 N·m (163 lb·ft) bei 2,600 U/min |
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M186.