Mercedes-Benz-Motor
M136
Der Mercedes-Benz M136 ist ein I4-Ottomotor-Kolbenmotor.
- Jahre
- 1936–1943
- Bauform
- I4
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 38 PS
Der erste Motor vom Band in Untertürkheim, als der Krieg vorbei war.
Ehrgeizig war nichts daran. Ein Seitenventil-Vierzylinder mit 1,7 Litern, die Ventile in einer Reihe rechts am Block, eine dreilagige geschmiedete Kurbelwelle, eine Duplexkette zur Nockenwelle und ein Solex-Aufstrohmvergaser — 38 PS, und selbst 1936 konventionell. Er kam in den 170 V und den heckmotorischen 170 H, und gegen Ende der 1930er Jahre war der 170 V das meistverkaufte Modell des Hauses. Entscheidend war später, dass seine Werkzeuge die Bombardierung überstanden — oder aus dem, was blieb, neu geschaffen werden konnten.
Am 22. Februar 1946 wurde in Untertürkheim der erste M136 fertiggestellt — der erste Motor, den Daimler-Benz nach dem Krieg vollendete. Im Mai folgten Pritschen, Transporter und Krankenwagen; die viertürige 170 V-Limousine kehrte im Juli 1947 als einziger Personenwagen zurück, den Mercedes-Benz verkaufte — nur 1.045 wurden in jenem Jahr gebaut. Eine Kriegsvariante lief mit Holzgas bei 22 PS. Auf 75 mm aufgebohrt lieferte er 1950 45 PS, im 170 S 52 PS, und blieb im 180 bis 1957, als der obengesteuerte M121 ihn endgültig ablöste.
Versionen.
Alle Werksversionen des M136.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 136 | 1,697 cc | — | — | 28 kW (38 hp; 38 PS) bei 3,400 U/min | 100 N·m (74 lb·ft) bei 1,800 U/min |
| 136 G | 1,697 cc | — | — | 16 kW (21 hp; 22 PS) bei 3,200 U/min | — |
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M136.