Mercedes-Benz-Motor
M121
Der Mercedes-Benz M121 ist ein I4-Ottomotor-Kolbenmotor.
- Jahre
- 1955–1968
- Bauform
- I4
- Kraftstoff
- Benzin
Gezeichnet für einen Roadster, den Max Hoffman wollte — dann zurückgedreht für alles andere.
Der 1,9-Liter-OHC-Vierzylinder war eine Neukonstruktion, und sein erster Einsatz war der 190 SL — der Touren-Sportwagen, den Hoffman in amerikanischen Showrooms unter dem 300 SL wollte. Einspritzung scheiterte am Preis; nach Tests mit SU-, Weber- und Solex-Hardware bekamen die Serienwagen zwei Solex 44 PHH Flachstrom-Vergaser und 105 PS. Diese Vergaser wurden zur bekannten Schwachstelle: Drosselwellen verschleißen, Leerlauf wandert, und die Reparatur war nie billig. 1956 ging derselbe Motor, auf 75 PS gedrosselt, in die 190-Limousine.
Diese Limousine zählte mehr als die Zahl vermuten lässt. Die 180 daneben nutzte noch den stehenden Ventil-M136 von 1936 mit rauen Brennräumen und passendem Durst; der M121 brachte eine kettengetriebene OHC-Nockenwelle und Kipphebel zum kleinen Mercedes, und 1957 hatte die 180 ebenfalls eine 65-PS-Version. Frühe Motoren liefen nur auf drei Hauptlagern und waren deshalb rau. Fünf Lager und zwei Liter kamen 1965 mit dem 200, zusammen mit dem ersten Unterdruck-Stromberg-Vergaser, den Daimler-Benz einsetzte — und reichlich früher Kritik daran.
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M121.
- 1962–1965 Mercedes-Benz 190 c Sedan W110
- 1966–1968 Mercedes-Benz 200 Sedan W110
- 1966–1968 Mercedes-Benz 200 Universal Wagon W110
- 1957–1959 Mercedes-Benz 180 a Sedan W120
- 1959–1961 Mercedes-Benz 180 b Sedan W120
- 1961–1962 Mercedes-Benz 180 c Sedan W120
- 1955–1961 Mercedes-Benz 190 SL Roadster W121-BII
- 1955–1961 Mercedes-Benz 190 SL Coupé W121-BII
- 1956–1959 Mercedes-Benz 190 Sedan W121
- 1959–1961 Mercedes-Benz 190 b Sedan W121
- 1961–1963 Mercedes-Benz 190 SL Roadster W121-BII
- 1961–1963 Mercedes-Benz 190 SL Coupé W121-BII