Mercedes-Benz-Motor
M129
Der Mercedes-Benz M129 ist ein I6-Ottomotor mit SOHC-Ventilsteuerung.
- Jahre
- 1965–1968
- Bauform
- I6
- Kraftstoff
- Benzin
Drei Jahre in Serie — und sein ganzer Sinn war die Pumpe an der Flanke.
Mercedes-Benz verkaufte M108 und M129 nebeneinander, mechanisch waren sie ein Motor: 2.496 cm³ aus 82 × 78,8 mm, sieben Hauptlager, Graugussblock, Aluminiumkopf, eine kettengetriebene OHC-Nockenwelle und zwei Ventile pro Zylinder. Der Unterschied war, wie der Kraftstoff kam. Wo der M108 über Vergaser atmete, hatte der M129 eine mechanische Bosch-Sechskolbenpumpe mit dreidimensionaler Nockensteuerung, die die Verdichtung von 9:1 auf 9,3:1 und ab 1966 auf 9,5:1 hob. Der Lohn: 150 PS bei 5.500 U/min.
Er kam in die 250 SE-Limousine der neuen W108, das W111 250 SE Coupé und Cabriolet und ab 1966 in den 250 SL. Dann war Schluss, weil der Guss keine Bohrung mehr hergab. Die Zylinder standen paarweise mit Wasser dazwischen und ließen sich nicht weiter aufbohren; die Lösung — die Wassermäntel zurückschneiden, damit die Bohrung 86,5 mm erreichen konnte — ergab einen anderen Motor, den 2,8-Liter-M130. Der M129 lief von 1965 bis 1968 und gilt meist als Brücke zwischen beiden.
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M129.