Mercedes-Benz-Motor
M24
Der Mercedes-Benz M24 ist ein I8-Ottomotor-Kolbenmotor.
- Jahre
- 1934–1939
- Bauform
- I8
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 182 PS
Acht Zylinder zwischen den schönsten Karosserien, die Sindelfingen je baute, und der Paradeflotte des Reichs.
Im Februar 1934 in Berlin als Nachfolger von SS und SSK vorgestellt, setzte der 500 K einen Reihenachter mit obenliegenden Ventilen auf das Fahrwerk, das der Typ 380 bewiesen hatte. Der Roots-Kompressor griff ein statt dauernd zu laufen: 100 PS im Normalbetrieb, 160 PS, sobald der Fahrer das Pedal über den Anschlag drückte — Aufladung als bewusste Handlung, nicht als Abstimmungszustand. Paris im Oktober 1936 brachte den 540 K, denselben Motor auf 5,4 Liter und 180 PS mit Lader, der zweieinhalb Tonnen auf 170 km/h zog.
Nur 342 Exemplare des 500 K und 419 des regulären 540 K wurden gebaut, und die Karosserien zählten mehr als die Zahlen — ein 540 K Spezial-Roadster von 1936 erzielte 2012 bei einer Auktion 11,77 Millionen Dollar. Derselbe Motor hatte eine zweite, weit weniger romantische Laufbahn. Er zog den dreiaxigen G4-Stabswagen, für die Armee zu teuer befunden bei 57 gebauten Stück und stattdessen von der NS-Führung für Paraden und Annexionen genutzt, und 1943–44 steckte er in zwanzig gepanzerten 540 K-Limousinen der Reichskanzlei-Aktion P, Wagen so schwer, dass sie höchstens 80 km/h schafften.
Versionen.
Alle Werksversionen des M24.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 I | 5,018 cc | — | — | 119 kW (160 hp; 162 PS) bei 3,400 U/min | — |
| 24 II | 5,401 cc | — | — | 134 kW (180 hp; 182 PS) bei 3,400 U/min | 431 N·m (318 lb·ft) bei 2,200 U/min |
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M24.