Mercedes-Benz-Motor

M143

Der Mercedes-Benz M143 ist ein I6-Ottomotor-Kolbenmotor.

Jahre
1937–1943
Bauform
I6
Kraftstoff
Benzin
Höchstleistung
58 PS

Stuttgarts Mittelklasse-Sechszylinder, von Typ 230 zu Typ 230 weitergegeben.

Als die W 143 1937 die W 21 ablöste, übernahm sie den 2,2-Liter-Sechser des Vorgängers, nun über ein konventionelles Vierganggetriebe statt des wirksamen Überdrehungsgangs des Altmodells. Was sie gewann, war Breite: zwei Radstände und Karosserien von zwei- und viertürigen Limousinen über Cabriolets A, B und D bis zu Pullman-Limousinen, Landaulets und sechssitzigen Tourenwagen. Bis 1941 entstanden mehr als 20.000 — dieser unauffällige Sechser wurde damit einer der meistgebauten Motoren der Vorkriegs-Palette.

Er hatte auch ein härteres Leben. Für den staatlichen Kraftfahrzeug-Wintertest 1938 — als sportlicher Wettkampf inszeniert, in Wahrheit als verdeckte Prüfung, wie gewöhnliche deutsche Autos im Kriegsdienst taugen würden — baute Daimler-Benz die 230 SV, ein zweisitziges Sportauto auf dem kurzen 2.700-mm-Radstand mit Magnesiumlegierungs-Karosserie und Aluminiumkotflügeln. Dreiunddreißig entstanden in jenem Jahr, ihr M143 mit höherer Verdichtung und 58 PS. 1939 kehrte dasselbe Auto als 230 S zurück — inzwischen war der Motor aufgebohrt und in M153 umbenannt.

Versionen.

Alle Werksversionen des M143.

VersionHubraumBohrung × HubVerdichtungLeistungDrehmoment
1432,229 cc 41 kW (55 hp; 56 PS) bei 3,600 U/min136 N·m (100 lb·ft) bei 1,800 U/min
143 S2,229 cc 43 kW (58 hp; 58 PS) bei 3,800 U/min139 N·m (103 lb·ft) bei 1,800 U/min