Mercedes-Benz-Motor

M153

Der Mercedes-Benz M153 ist ein I6-Ottomotor-Kolbenmotor.

Jahre
1938–1943
Bauform
I6
Kraftstoff
Benzin
Höchstleistung
58 PS

Sechzig Kubikzentimeter extra — gekauft, um 74-Oktan-Benzin zu überleben.

Die W 153 war der moderne Typ 230, ab 1938 parallel zur älteren W 143 gebaut und Anfang 1939 auf der Berliner Messe gezeigt: ein X-verstrebter Ovalrohrrahmen an Stelle des Pressstahl-Untergestells, darüber eine Karosserie von Hans Gustav Röhr, der zwei Jahre die Personenwagenentwicklung geleitet und im August 1937 vor der Präsentation gestorben war. Ihr Motor war der auslaufende Sechser mit Detailänderungen infolge der Kraftstoffpolitik. Die Verdichtung wurde gesenkt für 74-Oktan-Benzin; Brennräume und Bohrung wurden überarbeitet, um den Verlust auszugleichen.

Die Leistung blieb entsprechend unverändert, angegeben mit 116 km/h — Sinn der Übung war, nichts einzubüßen. Der Ansaugkrümmer heizte sich nun selbstständig über ein Bimetall-Element. Eine Version mit höherer Verdichtung kam in die 230-S-Wettkampf-Zweisitzer von 1939, von denen 21 entstanden: neunzehn Roadster und zwei Fließheck-Sportlimousinen, mit Magnesiumlegierungs-Karosserie für Geländeeinsätze. Dann schloss sich der Krieg ein. Mehr als die Hälfte der 4.262 W 153 stammt aus 1939, und nur 87 entstanden 1942 und 1943 zusammen; die Karosserie überlebte das Modell und kehrte nach dem Krieg auf der 170 S zurück.

Versionen.

Alle Werksversionen des M153.

VersionHubraumBohrung × HubVerdichtungLeistungDrehmoment
1532,289 cc 41 kW (55 hp; 56 PS) bei 3,500 U/min137 N·m (101 lb·ft) bei 1,800 U/min
153 S2,289 cc 43 kW (58 hp; 58 PS) bei 3,800 U/min141 N·m (104 lb·ft) bei 1,800 U/min

Einsatz.

Jedes Modell mit dem M153.

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