Mercedes-Benz-Motor

M23

Der Mercedes-Benz M23 ist ein I4-Ottomotor-Kolbenmotor.

Jahre
1934–1936
Bauform
I4
Kraftstoff
Benzin
Höchstleistung
26 PS

Das einzige Mal, dass Mercedes-Benz den Motor hinter die Hinterachse hängte — und das Ergebnis tatsächlich verkaufte.

Auf der Berliner Automobilausstellung im Februar 1934 gezeigt, war der Typ 130 der erste serienmäßige Heckmotor-Mercedes-Benz. Der Seitenventilvierzylinder stand aufrecht hinter der Hinterachse, das Getriebe davor, montiert in einem Kastenrahmen, der hinten gegabelt war; die Hinterräder hingen an einer Pendelachse mit Schraubenfedern, die Vorderräder an zwei querliegenden Blattfedern ohne Achse dazwischen, und die Lenkung war Zahnstange und Ritzel. Ein Solex-Saugluftvergaser, 1,3 Liter, 92 km/h — ein kleiner Wagen, der nach einer Idee und nicht nach einem Budget gebaut wurde.

Die Idee hatte ein Rechenproblem. Fünfundsechzig Prozent des Gewichts lagen auf der Hinterachse, was viel für eine Pendelachse ist, und das daraus folgende Fahrverhalten half dem Modell keineswegs. Er wurde 1936 nach 4.298 Wagen eingestellt, verkauft als Tourenwagen, Limousinen, Cabriolet-Limousinen und Kübelwagen. Stuttgart versuchte es noch einmal mit dem 170 H, der einen größeren Motor, einen längeren Radstand und eine umverteilte Gewichtsverteilung nutzte, um denselben Fehler zu beheben. Der verkaufte sich auch nicht, und der Heckmotor-Mercedes-Benz endete dort.

Versionen.

Alle Werksversionen des M23.

VersionHubraumBohrung × HubVerdichtungLeistungDrehmoment
231,308 cc 19 kW (25 hp; 26 PS) bei 3,400 U/min

Einsatz.

Jedes Modell mit dem M23.

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