Mercedes-Benz-Motor
M11
Der Mercedes-Benz M11 ist ein I6-Ottomotor-Kolbenmotor.
- Jahre
- 1929–1936
- Bauform
- I6
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 50 PS
Ein Seitenventil-Sechser — und drei völlig verschiedene Aufgaben.
Dem Stuttgart 200 fehlte die Leistung, also gab Nibel 1929 demselben Aufbau und Fahrgestell einen größeren Sechser — 2.581 cm³, 50 PS bei 3.400 U/min — und verkaufte ihn als 10/50 PS Typ Stuttgart 260. Am Motor war nichts Abenteuerliches: Seitenventile, eine Nockenwelle im Block, angetrieben durch Stirnräder, Solex-Flachstromvergaser, 90 km/h. Entscheidend war das Timing. Der deutsche Autoverkauf brach ein, und 1929 machten die beiden Stuttgarts etwa zwei Drittel der Daimler-Benz-Pkw-Produktion aus.
Derselbe Motor ging dann anderswo arbeiten. Neben 6.757 Limousinen und Cabriolets kamen 50 Pullmans mit langem Radstand und 1.507 für die Reichswehr gebaute Kübelwagen. Ab 1929 trieb er auch den L 1000 Express an, ein leichtes Nutzfahrzeug auf dem Fahrwerk des Stuttgart — Pritsche, Kasten, Krankenwagen und Zehnsitzer-Bus — mit 7,25:1 Übersetzung für maximal 60 km/h, davon 2.376 gebaut. Die Limousine, für die er entworfen war, ersetzte 1933 der W 21; der Transporter überdauerte sie um drei Jahre.
Versionen.
Alle Werksversionen des M11.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 | 2,581 cc | — | — | 37 kW (50 hp; 50 PS) bei 3,400 U/min | 135 N·m (100 lb·ft) bei 1,200 U/min |
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M11.