Mercedes-Benz-Motor
M25
Der Mercedes-Benz M25 ist ein I8-Ottomotor-Kolbenmotor.
- Jahre
- 1934–1937
- Bauform
- I8
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 500 PS
Halb so groß wie der Motor, den er ersetzte — und stärker, bevor die erste Saison vorbei war.
Die AIACR-Formel von 1934 begrenzte Grand-Prix-Wagen auf 750 kg Trockengewicht und stellte den sieben Liter SSK mit einem Schlag außer Dienst. Daimler-Benz antwortete mit einem aufgeladenen Reihenachter von Hans Nibel, Max Sailer, Albert Heess und Max Wagner: zwei obenliegende Nockenwellen mit Stirnradantrieb, vier Ventile pro Zylinder, fünf Hauptlager, zwei Saugluftvergaser und ein Roots-Kompressor. Er begann bei 3,4 Litern — ungefähr die Hälfte des SSK-Hubraums — und schlug innerhalb eines Jahres die 300 PS jenes Wagens. Der W25 verpasste seinen geplanten AVUS-Einsatz wegen Kraftstoffproblemen und gewann eine Woche später das Eifelrennen.
Über vier Saisons wurde der M25 wiederholt aufgebohrt und verlängert, von 3,7 und 4,0 auf 4,3 Liter; mit der letzten Variante holte Rudolf Caracciola 1935 die Europameisterschaft in einem Jahr, in dem der W25 neun Grand Prix gewann. Dann war kein Spielraum mehr da. Bei 4,7 Litern wurde er unzuverlässig; ein als Ersatz gebauter V12 erwies sich als zu schwer für das Gewichtslimit, und das Verkürzen des Chassis dafür verschlechterte nur das Handling. Rudolf Uhlenhaut, ausgesandt um herauszufinden, warum Auto Union gewann, fuhr den Wagen selbst und diagnostizierte zu steife Federung für einen zu weichen Rahmen — und baute den W125.
Versionen.
Alle Werksversionen des M25.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 A | 3,360 cc | — | — | 264 kW (354 hp; 359 PS) bei 5,800 U/min | — |
| 25 C | 4,310 cc | — | — | 345 kW (463 hp; 469 PS) bei 5,800 U/min | — |
| 25 E | 4,740 cc | — | — | 368 kW (493 hp; 500 PS) bei 5,800 U/min | — |