Mercedes-Benz-Motor
M14
Der Mercedes-Benz M14 ist ein I4-Ottomotor-Kolbenmotor.
- Jahre
- 1928
- Bauform
- I4
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 26 PS
Zwei Zylinder günstiger — und trotzdem nie verkauft: Porsches zweiter Versuch eines kleinen Mercedes.
Der Vorstand hatte den W01 beerdigt, weil ein Sechszylinder in einem so kleinen Auto ruinös war, und Ferdinand Porsche beauftragt, mit etwas zurückzukommen, das das Unternehmen sich leisten konnte zu bauen. Seine Antwort 1928 war dasselbe 5/25-PS-Projekt, neu aufgebaut um einen Seitenventil-Vierzylinder mit 1.280 cm³, gespeist von einem einzelnen Solex-Fallstromvergaser und mit 25 PS bei 3.300 U/min. Da er wusste, dass der Vierzylinder einem Sechser an Elastizität nicht gewachsen war, spezifizierte er ein Vierganggetriebe, um die Lücken zu überbrücken. Achtundzwanzig Prototypen entstanden als Tourenwagen und Limousinen.
Die Geschäftsleitung mochte diesen deutlich besser — und rechnete dann nach. Die Gewinnschwelle lag bei tausend Wagen im Monat, was sofort zehn Millionen Reichsmark bedeutete, und 1928 wollte Daimler-Benz das nicht. Das Projekt wurde archiviert, und keiner der 28 Wagen erhielt jemals einen Preis. Porsche war im folgenden Jahr weg, ersetzt durch Hans Nibel. Der kleine Mercedes, den er seit 1926 verfolgt hatte, erreichte im Oktober 1931 endlich die Ausstellungsräume — als Nibels Typ 170, diesmal mit Sechs Zylindern.
Versionen.
Alle Werksversionen des M14.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 14 | 1,280 cc | 68 × 88 mm | 5.8 | 19 kW (25 hp; 26 PS) bei 3,300 U/min | — |
Einsatz.
Jedes Modell mit dem M14.