Mercedes-Benz-Motor
M281
Der Mercedes-Benz M281 ist ein I3-Ottomotor mit DOHC-Ventilsteuerung.
- Jahre
- 2014–2019
- Bauform
- I3
- Kraftstoff
- Benzin
- Höchstleistung
- 90 PS
Daimlers kleinster Benzinmotor wurde in Frankreich gezeichnet und unter dem Kofferraumboden verbaut.
Daimler trat 2010 der Renault–Nissan-Allianz bei, und ihr deutlichstes Produkt erreichte 2014 die Showrooms: der smart fortwo und forfour der dritten Generation, parallel zum heckmotorisierten Renault Twingo III entwickelt und mit ihm die meisten Teile teilend. Der Dreizylinder, den Mercedes-Benz M281 nennt, ist das Allianz-Aggregat, das anderswo als Renault H4D und H4B verkauft wird — Vollaluminium, Doppel-Nockenwellen, Saugrohreinspritzung, eingegossene Eisenlaufbuchsen, geneigt und unter dem Ladeboden versteckt. Die 999-cm³-Version atmete normal; der kurzhubige 898-cm³-Turbo lieferte 90 PS und 135 N·m, und Brabus trieb ihn später über 120 PS.
Die Kennzeichnung trennt ihn fast allein von einem breiten Stück des Kleinwagenmarkts: derselbe Motor ist der Twingo III, der Clio IV 0.9 TCe, der Dacia Sandero und Logan 0.9 TCe und der Nissan Micra K14 1.0. Während der Entwicklung tauschte Daimler Erfahrungen mit Ford zum 1.0 EcoBoost — gegen Kenntnisse der eigenen Magerbetriebs-Euro-6-Benzinarbeit. Als smart 2019 den Benzinerbau einstellte und elektrisch wurde, war der M281 der letzte Verbrennungsmotor der Marke.
Versionen.
Alle Werksversionen des M281.
| Version | Hubraum | Bohrung × Hub | Verdichtung | Leistung | Drehmoment |
|---|---|---|---|---|---|
| 281.910 | 999 cc | 72.2 × 81.3 mm | 10.5 | 45 kW (60 hp; 61 PS) bei 6,000 U/min | 87 N·m (64 lb·ft) bei 3,500 U/min |
| 281.920 | 898 cc | 72.2 × 73.1 mm | 9.5 | 66 kW (89 hp; 90 PS) bei 5,500 U/min | 135 N·m (100 lb·ft) bei 2,500 U/min |